Der Tierschutzgesetzgebungsprozess kommt nur schleppend voran. Trotz Ankündigungen der Regierung gibt es kaum konkrete Fortschritte.
Tierschutzorganisationen üben scharfe Kritik an der Verzögerungstaktik. Die Tiere können nicht warten, während die Politik debattiert.
- Der Zeitplan (oder: das Fehlen davon):
- 2024: Koalitionsvertrag mit Tierschutz-Versprechen
- 2025: Erste Entwürfe, dann Vertagung
- 2026: Anhörungen, aber kein Gesetzentwurf
- 2027? Wahlen – und alles von vorn
Was blockiert: Interessenskonflikte zwischen Landwirtschafts- und Umweltministerium, Lobbydruck der Tierindustrie, und die ewige Frage: Wer zahlt für mehr Tierwohl?
Die Folge: Deutschland, einst Vorreiter im Tierschutz, fällt zurück. Während andere Länder handeln, wird hier weiter diskutiert. Für die Tiere bedeutet das: Weiteres Leid, vermeidbar, aber politisch gewollt.
- Quellen:
- Bundestagsdrucksachen 2026
- Tierschutzverbände
