Good News: Schutz für Wiesenbrüter wirkt

Good News: Schutz für Wiesenbrüter wirkt

· 2026-08-14 · Quelle ↗

Good News: Schutz für Wiesenbrüter wirkt

Good News aus dem Nördlinger Ries: Schutz für Wiesenbrüter wirkt

Für den Großen Brachvogel und den Kiebitz ist eine ungestörte Brutsaison alles andere als selbstverständlich. Umso wichtiger sind Zahlen, die zeigen: Konsequenter Schutz kann wirken.

Worum es konkret geht

Im Nördlinger Ries wurden in dieser Saison rund 40 Brutpaare des Großen Brachvogels gezählt. Der Bestand ist damit leicht gestiegen. Die Gebietsbetreuung sicherte den Großteil der gefundenen Nester mit Elektrozäunen gegen Fressfeinde; elf Jungvögel wurden flügge.

Was die Quelle zusätzlich einordnet

  • Eine wertvolle Unterstützung war auch in diesem Jahr die Zusammenarbeit mit der Wildtierrettung Ries-Mitte e.V.

Warum das für Tiere wichtig ist

Auch beim Kiebitz wurden rund 180 Brutpaare erfasst, und etwa zwei Dutzend Jungvögel erreichten das flügge Alter. Wärmebilddrohnen halfen dabei, versteckte Nester früh zu finden. Entscheidend ist das Zusammenspiel: Fachleute, Ehrenamtliche, Wildtierrettung und Landwirte schützen Brutplätze gemeinsam.

Was noch offen bleibt

Das ist kein Anlass, sich zurückzulehnen: Der Große Brachvogel zählt in Bayern weiter zu den besonders bedrohten Wiesenbrütern. Aber es ist ein konkreter Beleg dafür, dass Naturschutz vor Ort Leben rettet – wenn er dauerhaft finanziert und gemeinsam getragen wird.

Was Leserinnen und Leser tun können

Informieren Sie sich weiter über die genannten Quellen, teilen Sie diesen Beitrag in sozialen Netzwerken und unterstützen Sie Tierschutzorganisationen in ihrer Arbeit. Politische Beteiligung – etwa durch Bürgerinitiativen oder Kontakt zu Abgeordneten – kann zusätzlich Druck für Verbesserungen im Tierschutz aufbauen.

Quellen: Landratsamt Donau-Ries: Gemeinsam erfolgreich für den Wiesenbrüterschutz im Nördlinger Ries (13.08.2026) | Bayerisches Landesamt für Umwelt: Artenhilfsprogramm Wiesenbrüter

Mehr zu unserer Arbeitsweise: Quellen und Transparenz.